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Troßschiff „FREIBURG”

Indienststellung: 15. Juni 1967 mit Indienststellungsbefehl Nr. 319
Dienststellennummer 70841
Optisches Rufzeichen A 1413

Außerdienststellung: 17. Dezember 2003



Bei der „FREIBURG“ handelt es sich um das 3. Schiff einer Serie von acht gleichen Typen, die von Blohm und Voss in Zusammenarbeit mit den Werften „Bremer Vulkan“ und „Flensburger Schiffbaugesellschaft“ gebaut wurden. Diese Typenreihe ist Bestandteil des umfangreichen Bauprogramms der Bundesmarine, die die Aufgabe haben werden, die Kampfschiffe der Marine zu versorgen. Da sichergestellt sein muss, dass diese Versorgung auch auf hoher See stattfinden kann, sind dementsprechend umfangreiche Fördereinrichtungen modernster Art vorgesehen, die den Transport der Güter während der Fahrt auf andere Schiffe ermöglichen. 
Es handelt sich bei dem Troßschiff „FREIBURG“ um einen Versorger und nicht um ein Kriegsschiff im eigentlichen Sinne.

Der "Freundeskreis Troßschiff „FREIBURG" wurde am 17.12.2003 - am Tage der Außerdienststellung des Schiffes - von ehemaligen Besatzungsangehörigen und Freunden des Schiffes gegründet.
Es wurde zur Aufgabe gestellt, die guten Beziehungen zu den Freunden in FREIBURG i. Br. weiterzuführen und die Verbindung zu ehemaligen Besatzungsmitgliedern aufrecht zu halten.
Wir danken dem Freundeskreis Troßschiff Freiburg für die Genehmigung zur Verwendung der Daten.

Freundeskreis
Freundeskreis

Nachdem das Troßschiff „FREIBURG“ am 17. Dezember 2003 im Marinearsenal Wilhelmshaven außer Dienst gestellt wurde, wurde es kurze Zeit später längsseits des Zerstörers „LÜTJENS“ gelegt, die am 18. Dezember 2003 außer Dienst gestellt wurde. Dort blieb sie einige Monate längsseits liegen. Einen neuen Liegeplatz erhielt sie vor wenigen Wochen. Jetzt liegt Troßschiff „FREIBURG“ an der Ostmole im Marinearsenal zwischen den Zerstörern „ROMMEL“ und „LÜTJENS“. Nachdem die „FREIBURG“ längsseits der dort liegenden „ROMMEL“ gebracht wurde, wurde dann die „LÜTJENS“ längsseits der „FREIBURG“ gebracht. Hier wartet die „FREIBURG“ auf ihr weiteres Schicksal. Wie in den letzten Wochen zu erfahren war, steht es aber vermutlich nicht all zu schlecht um ihr Weiterleben. Ein südamerikanisches Land hat Interesse am Kauf des Schiffes gezeigt.

Nachdem Ende 2004 der Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der „Republik östlich des Uruguay“ (offiz. Name Uruguays) über den Verkauf des ehemaligen Trossschiffes „FREIBURG“ unterzeichnet wurde, wurde die ex „FREIBURG“ am 16.02.2005 von ihrem Liegeplatz zwischen der ex „LÜTJENS“ und dem ehemaligen Forschungsschiff „Meteor“ mit Schlepperhilfe zur Westkaje des Marinearsenals Wilhelmshaven verlegt. Hier sollen die notwendigen Instandsetzungen und die Ausrüstung des Schiffes stattfinden.
Am 22.02.2005 fand dann im Marinearsenal Wilhelmshaven die offizielle Übergabe des Schiffes vom „Dezernat für Außerdienst gestellte Schiffe“ an die uruguayische Marine statt.
Der zukünftige Name des Schiffes wird dann – nach einem uruguayischen Nationalhelden benannt – „General Artigas“ sein. Das Hissen der uruguayischen Flagge auf der ex „FREIBURG“ war für Ende März 2005 geplant.

Weitere Informationen und der Kontakt zum Freundeskreis „Troßschiff FREIBURG“ unter www.trossschiff-FREIBURG.de

Freundeskreis
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Sonstige Informationsquellen:
Wikipedia
 

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